Ulrike Dous
Ich war vom 21-24. November in Essen und habe mir ein paar Industriedenkmäler angeschaut. Die Bilder entstanden in der Zeche Zollverein (seit 2001 Weltkulturerbe).
1847 kauftee Franz Haniel 13 Grubenfelder an der Eisenbahnstrecke Köln – Minden beim Dorf Katernberg und teufte bereits den ersten Schacht ab. Vier Jahre später wurde auf einer der ersten Tiefbauzechen Kohle gefördert. Die Fördermenge stieg von 1851 bis 1890 auf das 75 – fache und die Zahl der Schächte vergrößerte sich auf 10. Im Jahr 1900 arbeiteten 5355 Bergleute auf Zollverein. 1926 wurde die Zeche zur Hüttenzeche der Vereinigten Stahlwerke AG, dem zweitgrößten Stahlkonzern weltweit. 1932 begann die Förderung auf Schacht XII, der damals größten Steinkohleförderung der Welt. 1986 wurde das Ende der Zeche und Kokerei eingeläutet und unter Denkmalschutz gestellt.1990 begannen die Umbauten auf Zollverein zu einem Kulturareal.
Jörg Meyer
Der Herbst verwandelt unseren Garten in eine Farbenpalette.