Projekt, Projektmethode, Projektarbeit, Projektunterricht, Projektmanagement, Unterrichtsprojekt, P-Seminar

Handreichungen, Konzepte, Beispiele, Tipps und praktische Empfehlungen für Lehrkräfte / Lehrerhandreichung


Abstract: Dies ist eine konkrete Handlungsanleitung für Lehrkräfte und für den Projektunterricht an Wirtschaftsschulen, Realschulen, Berufsschulen und Gymnasien, aber auch an Uni und PH. Die Ausführungen basieren auf langjährigen eigenen Erfahrungen mit Projektarbeit in unterschiedlichsten Schulformen und Klassen.


Die Projektmethode ist vermutlich die Unterrichtsmethode, die am weitestgehenden auf Schülerselbsttätigkeit und Eigenverantwortung ausgerichtet ist.

Immer mehr Schulen und Lehrkräfte wenden sich dieser Variante des selbst gesteuerten und selbst entdeckenden Lernens zu.

Sogar immer mehr Lehrpläne integrieren die Projektarbeit in den normalen Unterricht. So wurde an Bayerischen Wirtschaftsschulen die Projektarbeit als eigenständiges Fach eingeführt (wird in Kürze allerdings wieder abgeschafft). Bei Fachoberschulen ist in der 12. Klasse zumindest ein Projekt obligatorisch. Bei bayerischen Gymnasien wurde das sog. "P-Seminar" eingeführt. Andere Bundesländer und Schularten sind diesem Trend in ähnlicher Weise oder zumindest mit Empfehlungen gefolgt.

Projektarbeit und Projektmanagement sind derzeit pädagogisch en vogue.

Der Trend scheint unumkehrbar, da die entsprechenden Qualifikationen in der Arbeitswelt immer mehr benötigt werden. Vor allem beruflicher Aufstieg scheint ohne Kenntnisse und Erfahrungen in Projektmanagement kaum noch möglich.

Um was geht es dabei - und wie kann man diese Unterrichtsform als Lehrkraft nutzen?

Projektarbeit ist nicht nur herkömmliche Gruppenarbeit, es ist viel mehr!

Projektarbeit ist das selbstständige Bearbeiten einer Aufgabe oder eines Problems durch eine Gruppe. Das Projekt reicht von der Planung über die Durchführung bis zur Realisierung und Präsentation des Ergebnisses.

Ausgangspunkt ist immer ein Problem, dessen Lösung man noch nicht kennt.

Werden Projekte in der Schule durchgeführt, kann das Themenfeld, aus dem sich die Aufgabenstellung ergibt wird, unter Umständen sogar von der Lerngruppe selbst ausgewählt werden. Im Unternehmen richten sich Projekte zwangsläufig auf die Bewältigung bestehender technisch-organisatorischer Problemstellungen (Vorbereitung neuer Arbeitsverfahren, Planung eines neuen Produkts, Marketingkonzepte, Krisenbewältigung usw.).

Je nach Umfang der Projektaufgabe gliedern sich Projekte in mehrere Projektphasen:

1. Phase: Einstiegsphase mit der Formulierung der konkreten Projektaufgabe

2. Phase: Vorbereitungsphase mit der sachlichen und zeitlichen Gliederung des Problemlösungsvorhabens und der Bildung von Arbeitsgruppen

3. Phase: Zentrale und dezentrale Planungsphase für die einzelnen Teilschritte und die Entscheidung für einen Lösungsweg

4. Phase: Zentrale und dezentrale Ausführungsphase

5. Phase: Auswertungsphase und Kontrolle

6. Phase: Ergebnispräsentation

Bei umfangreicheren Projekten ist es vielfach nötig, die Phasen 3 bis 6 innerhalb der Projektgruppen mehrmals zu durchlaufen, wenn die Projektgruppe nicht bereits beim ersten Versuch eine befriedigende Lösung  findet. Erst dann sollte das Projektergebnis dem externen Auftraggeber präsentiert werden. Externer Auftraggeber kann im Idealfall ein Unternehmen (vgl. TheoPrax), notfalls auch eine andere Klasse oder die Schulleitung sein. Im Normalfall wird die Lehrkraft als Auftraggeber fungieren und mit der Klasse einen Projektvertrag abschließen, in dem Problemstellung und Zeitvorgabe exakt beschrieben sind.

Selbstverständlich sind auch kleinere Projekte (mehrere Projekte in einer Klasse mit zeitlich begrenzten Projektaufgaben) denkbar.

Zur Kontrolle des Projektfortschritts dienen so genannten „Meilenstein-Sitzungen“, auf denen die Teilergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen vorgestellt und diskutiert werden, bevor man das weitere Vorgehen im Projekt beschließt.

Wesentlichstes Merkmal der Projektmethode ist die Projektsteuerung durch die Projektteilnehmer. Dazu muss eine Leitungs- oder Steuerungsgruppe ausgewählt werden, die den Projektfortschritt überwacht und beeinflusst. Ihr obliegt insbesondere das Zeitmanagement für das Gesamtprojekt und die Koordination der Projektgruppen im Hinblick auf das gemeinsame Arbeitsergebnis.

Die Projektsteuerung auch Projektleitung oder Projektmanagement ist das eigentliche Herzstück der Projektarbeit.

Wie bringe ich andere Menschen, hier mein Mitschüler, dazu,

  • etwas Beschlossenes tatsächlich auch zu tun?
  • etwas innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu tun?
  • für ihre Arbeit und Aufgabe Verantwortung zu unternehmen?
  • rechtzeitig fertig zu werden?
  • innerhalb der Gruppen mit einander zu sprechen, zusammenzuarbeiten, sich nicht zu streiten oder Streitigkeiten zumindest zurückzustellen?
  • andere Arbeitsgruppen über Beschlüsse der eigenen Gruppe zumindest zu informieren, sich mit anderen Gruppen abzusprechen oder gar gemeinsam Beschlüsse zu fällen?
  • die Aktivitäten der anderen Arbeitsgruppen bei den eigenen Arbeiten und Planungen zu berücksichtigen?
  • etwas zu tun, was die Leitungsgruppe beschlossen hat u. v. m.

Projektmanagement ist etwas, was schon viele Erwachsene im Betrieb und im Privatleben vor große Herausforderungen stellt und oftmals scheitern lässt, noch größer ist die Herausforderung für Jugendliche und Schüler, vor allem beim ersten richtigen Projekt, für das sie selbst verantwortlich sind.

Aber auch wenn das Projekt erst nach vielen Fehlschlägen doch noch gelingt oder wenn es überhaupt nicht gelingt, es ist auf jeden Fall für die aktiv Mitwirkenden ein immenser Gewinn an Lebenserfahrung, den man sonst nirgendwo in der Schule erwerben kann (Vgl. z.B. das gescheiterte Projekt "Jobcon" in der Linkliste!).

Vielfach ist es sinnvoll, auch eine so genannte Dokumentationsgruppe einzurichten, die das Layout der Gesamtpräsentation festlegt, die Beiträge der einzelnen Arbeitgruppen in die Präsentation einbindet und die Präsentation fertig stellt. Zudem ist sie für das Dokumentieren der Projektarbeit selbst zuständig (digitale Fotos von Gruppenmitgliedern und Plakaten, Aufnehmen von Redebeiträgen usw.).

Vorsicht: Hier ist es entscheidend, dass die Doku-Gruppe ihre Arbeit möglichst früh beginnt, ein Musterlayout entwirft und dieses Musterlayout allen anderen Arbeitsgruppen zur Verfügung stellt, damit sie die Teil-Arbeiten am Ende rasch zu einer Gesamtpräsentation vereinigen kann.

Wartet die Doku-Gruppe bis zum Ende, um dann  aus den Ergebnissen der AGs eine Gesamtpräsentation zu erstellen, wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit an den Zeitvorgaben scheitern.

Aber Achtung: Die obige Struktur ist nicht zwingend (in letzter Zeit ersetze ich zunehmend die Leitungsgruppe durch tägliche Meilensteinsitzungen, in der alle Beschlüsse gemeinsam getroffen werden; funktioniert auch mit ganzen Klassen; anstelle der Dokugruppe setze ich zunehmend Fotogruppe, Webgruppe und Präsentationsgruppe ein, evt. auch eine eigene Facebookgruppe). Die Struktur wird sich währende des Projektes immer wieder verändern (Projektgruppen haben ihre Arbeit beendet, neue Aufgaben müssen bearbeitet werden). Als Kontante laufen während des Gesamtprojektes eigentlich nur die "Präsenationsgruppen" durch (Foto-, Facebook-, Web-, Abschlusspräsentations-). Näheres unter http://projekt-weisser-ring.jimdo.com/lehrerinfo/  

Jedes "richtige" Projekt hat also in etwa folgende Organisationsstruktur:

Ein Projekt ist somit ein konkretes, möglichst an realen Problemstellungen ausgerichtetes Lernunternehmen, das eine Gruppe aushandelt, plant, anpackt, durchhält oder auch abbricht. Für das Projektergebnis selbst ist alleine die Projektgruppe selbst verantwortlich.

Die Lehrkraft hat hierbei nur beratende und unterstützende Funktion, sie wirkt bestenfalls nur im Hintergrund.

Das ist in der schulischen Realität allerdings leichter gesagt als getan....

Natürlich muss man als Lehrkraft immer mehr oder weniger behutsam im Hintergrund die Fäden ziehen, Tipps geben, Vorschläge machen, Rat erteilen, Entscheidungen herbeiführen, motivieren u. v. m.

Wichtig ist vor allem, der Leitungsgruppe und der Doku-Gruppe helfend und beratend zur Seite zu stehen. In der Regel entscheidet die Leitungsgruppe, ob ein Projekt erfolgreich ist oder nicht.

Daher ist die Zusammensetzung der Leitungsgruppe und der Doku-Gruppe entscheidend.

Der Leitungsgruppe müssen Personen angehören, die einfallsreich und durchsetzungsfähig sind, Power haben und sich etwas trauen, die aber auch von ihren Mitschülern anerkannt und in der Lage sind, mit den anderen Arbeitsgruppen zu reden; wenn die Leitungsgruppe auch die Kassenverwaltung macht, kann auch ein etwas stillerer, aber arbeitsamer und gewissenhafter Schüler durchaus wertvoll sein.

Für die Doku-Gruppe sollte man auf keinen Fall nur die Leute auswählen, die sich für die größten EDV-Experten halten! Word, Excel, PowerPoint und einfache Internetseiten schreiben kann jeder, zumindest aber schnell lernen. Wichtiger sind Einfallsreichtum und Teamfähigkeit, um sich auf ein Muster-Layout zu einigen, systematisches Denken und Gewissenhaftigkeit, um schon frühzeitig die Gesamtpräsentation zu planen, genaue Dateibezeichnungen festzulegen und auch einzuhalten, bei Internetseiten die Rechte einzuholen usw., sowie Kommunikationsfähigkeit, um mit allen anderen Arbeitsgruppen zusammenarbeiten zu können. Ein Fotograf mit Geschmack wäre auch nicht zu verachten. 

 

Und wie im wirklichen Leben sind es vor allem das menschliche Miteinander, das Projektarbeit meist nicht unproblematisch verlaufen lässt:
  • Schüler A drückt sich in seiner Gruppe vor jeder Arbeit
  • die Schülerin B kann nicht mit C und will in eine andere Gruppe
  • die Schüler D und E machen etwas, verraten aber keinem, was sie machen
  • nur der Schüler F sitzt immer am Rechner, die anderen nur daneben und schauen zu
  • Schülerin G dominiert in ihrer Gruppe, die anderen haben bald keine Lust mehr; G meint aber, wenn sie es nicht mache...
  • die Schüler H und I haben absolut keine Einfälle und kommen nicht in die Gänge, wollen sich aber von der Leitungsgruppe nichts sagen lassen
  • K traut sind nicht, einen Vortrag vor fremden Leuten zu halten
  • L tönt großspurig herum, was er in PowerPoint alles könne, bringt aber seit Wochen nichts zuwege
  • Schüler M ist in der Leitungsgruppe überfordert und resigniert, weil er es nicht schafft, von den anderen Arbeitsgruppen akzeptiert zu werden ("Die machen nicht, was ich sage")
    usw.

Wenn es die Leitungsgruppe nicht schafft, muss hier der Lehrer im Hintergrund helfend und steuernd tätig werden, um die Realisierung des Projektes nicht zu gefährden. Vielfach sind hierzu die Neubildung von Arbeitsgruppen und das ausdauernde Coaching von Einzelpersonen oder einzelnen Arbeitsgruppen erforderlich. Oftmals geht es aber auch nicht ohne Zwang: "Sie stellen sich jetzt vor die Klasse und beginnen mit Ihrer Präsentation!", "Nächste Woche will ich von euerer Gruppe ein Konzept sehen!" etc.

Im Erfolgsfall muss das Projekt zu einem konkreten Ergebnis führen, das dem Projektauftraggeber vorgestellt und übergeben werden kann. Noch besser wäre es, etwas auch zu realisieren (z.B. einen Pausenverkauf oder einen Ausflug organisieren), aber das ist in der Schule meist nicht möglich.


Wie funktionieren Projektplanung und Projektorganisation nun konkret?

Wir haben eine Frage oder ein Problem - wenn nicht, dann zumindest irgend etwas, das uns interessiert und das wir gerne wissen möchten:

Wenn wir die Ausgangsfrage haben (z.B.: Wie funktioniert eigentlich ein Kanal?), dann müssen wir die Frage präzisieren.

Was interessiert uns besonders? Was müssen wir im einzelnen untersuchen?

Dann müssen wir uns noch entscheiden, welchen Kanal wir untersuchen wollen (z.B. den Rhein-Main-Donau-Kanal) und dann können wir schon unsere Arbeitsgruppen einteilen:

Toll wäre es sicherlich, den Kanal dann auch zu besichtigen (z.B. durch ein Fahrradtour). Für diese Reise müsste man dann noch eine weitere AG gründen (oder man überträgt die Aufgabe den beiden AGs Häfen und Städte).

Vorher soll eine Präsentation vor den Eltern gemacht werden, in der über den Kanal und die Fahrradtour informiert werden soll.

Die organisatorische und zeitliche Struktur des Projekts ist damit weitgehend vorgegeben.

Jetzt brauchen wir noch Freiwillige, die die Aufgaben übernehmen.

Dies sei noch einmal am obigen Organisationsplan verdeutlicht:

Am Anfang muss also festgelegt werden, was man überhaupt machen bzw. untersuchen möchte, was alles dazu notwendig ist, in welcher Reihenfolge es geschehen muss und wie lange man dazu brauchen darf. Erst dann kann man in der Regel auch festlegen, wer was macht und wer mit wem zusammenarbeitet.

Am Besten macht man dies mit einem oder mehreren Tafelbildern, man kann aber auch Wandzeitungen oder Excel-Tabellen dafür verwenden.

Ein Beispiel für einen Organisationsplan (noch ohne personelle Besetzung):

Std. / Wochen Leitungsgruppe (AG 8) Dokumentationsgruppe (AG7) Diverse Arbeitsgruppen (AG 1 bis AG 6)
1

Problemstellung

2

Ideensammlung

3

Aufgabengliederung und Gruppenbildung

4 Arbeitsplanung Arbeitsplanung Arbeitsplanung
5 Koordination Idee Layout Recherche
6 Koordination Idee Verlinkung Recherche
7 Planung Präsentation Erste Musterseiten Erste Entwürfe
8 Koordination Kontakt mit Arbeitsgruppen Gruppendiskussion
9 Zeitmanagement Überarbeitung Ausformulierte Entwürfe
10 Planung Meilenstein / Koordination Fertige Musterseiten für Arbeitsgruppen Ausformulierte Entwürfe
11

Meilensteinsitzung

12 Koordination Präsentationserstellung Nachbearbeitung
13 Zeitmanagement Präsentationserstellung Nachbearbeitung
14 Test Präsentationsentwurf Präsentationserstellung / erster Test Transfer in Musterseiten
15 Planung Ablauf Präsentation Präsentationserstellung / letzter Test Transfer in Musterseiten
16

Präsentation

17 Reisevorbereitungen
18 Fahrradtour
19 Zusammenstellen und Auswerten der Fotos von der Fahrradtour
20 Fotoabend, Nachbesprechung und Projektkritik

Projektstart

Und wie kann es losgehen?

Am Besten beginnt man mit einem Projekttag oder -nachmittag, in der das Projekt genau festgelegt, organisiert und geplant werden.

Projektphase: Initiierung

·        Projektidee

·        Projektumfeld

·        Einbindung in die Trägerstrategie

·        Bildung des Projektteams

Projektphase: Definition

·        Projektauftrag (Lastenheft)

·        Zielkatalog

·        Lösungskonzeption

·        Vorläufige Projektorganisation / Gruppenbildung

·        Informationsfluss / Dokumentation

Zeitbedarf: 2 bis 4 Tage

Wenn sich die Schüler noch nicht kennen, ist der Projektstart noch zeitaufwendiger. Dazu benötigt man meist zwei ganze Tage.

Ein konkretes Beispiel für den Projektbeginn mit einer Schülergruppe, die sich nicht kennt, zeigen die beiden folgenden Tagesordnungen: (vgl. Projekt Schuldenfalle)

Erster Projekttag

9.30 Einstieg und Initiierung

·        Kennen lernen der Teilnehmer/innen

·        Interessen der Teilnehmer/innen

·        Erarbeiten der Problemsituation anhand von
Materialien in Gruppen

·        Aussprache und erste Anregungen

·        Präzisieren der Projektidee

·        Klären des Projektumfeldes und Einbindung in
die Trägerstrategie (Schule, KI, Sonstige)

14.00 Projektmethode und Teambildung

·        Projektmethode und Projektstruktur

·        Wohin wollen wir? Wie wollen wir diese Ziele / 
dieses Ziel erreichen?

·        Erste Ziele und Arbeitsschwerpunkte

·        Vorläufige allgemeine Projektplanung

·        Bildung der Projektteams inklusive Klärung von
Projektsteuerung, Informationsfluss und Dokumentation

 

Zweiter Projekttag

9.30 Projektgruppen: Selbstfindung und Aufgabendefinition

·        Kennen lernen und Interne Organisation

·        Planung der Projektkosten und der Mittelbeschaffung, -verwaltung sowie -bereitstellung

·        Subziele und Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe

·        Bearbeiten der Teil-Aufgabe

·        Erste Fragen / Hypothesen / Lösungen

·        Diskussion der ersten Arbeitsergebnisse

·        Vorschläge für das Gesamtprojekt

14.00 Plenum: Projektdefinition und Festlegung der Subziele

·        Erste Ergebnisse und Vorschläge der Projektgruppen

·        Aussprache

·        Einigung auf Projektziele und Projektaufgaben

·        Endgültige Festlegung des Projektauftrages („Lastenheft“ bzw. Vertrag mit Auftraggeber)

·        Endgültiger Aufgaben-, Hypothesen und Zielkatalog („Lösungskonzeption“)

·        Gemeinsame Festlegung eines Zeitrahmens

Unter Umständen können für diese Projektschritte auch drei (oder vier) Tage erforderlich sein.

Danach können sich die Arbeitsgruppen konstituieren und die konkrete Projektarbeit kann beginnen...


Was ist das Entscheidende für die Schüler?

Was ist das Entscheidende für den Lehrer?


Projektmanagement - kurz und knackig:


Organisation ist alles, Wissensmanagement hilft


Die leidige Frage der Noten

Es gibt inzwischen zahlreiche Vorschläge, wie man Projektarbeit bewerten kann. 

Ich würde bei einfachen Projekten zunächst auch mit einem einfachen Verfahren beginnen, das sich auf die Präsentation bezieht, und z.B. zwei bis drei Noten vergeben:

Problemlos ist normalerweise auch das Vergeben einer "Mitarbeitsnote" bzw. Engagementnote. Man setzt sich mit den einzelnen Schülern oder Projektgruppen kurz vor Projektende zusammen, lässt sich noch einmal alles schildern und zeigen, was der einzelne Schüler im Projekt gemacht hat, und gibt dann dafür die Note bzw. die Noten. Das wird nahezu immer akzeptiert.

Gut handlebar ist auch eine Art Portfolio-Methode. Man lässt jede Gruppe einen Schlussbericht schreiben, der alle Aktivitäten enthält und am Besten reflektiert, und bespricht dann den Bericht zusammen mit der Gruppe. Dies geht natürlich auch anhand eines Projektordners oder Projektverzeichnisses.

Selbstverständlich kann man später die Bewertung noch ausweiten (Einschätzung der Gruppenarbeit in der jeweiligen Gruppe durch den Lehrer, die Gruppe selbst und die anderen Gruppen; Systematisierung der Notengebung durch Beobachtungsbögen usw.).

Unabhängig von irgendwelchen Kriterien und Systemen erscheinen mir aber drei Dinge entscheidend zu sein:

Und generell sollte gelten: lieber einfacher als zu kompliziert!

Weitere Empfehlungen dazu anlässlich eines konkreten Projektes (gleiches Stichwort)

Anregungen des Staatsinstituts ISB zur Projektprüfung

Weitere Bewertungshilfen aus BW 


Projektabschluss / Evaluation / Datensicherung / Projektauswertung / Projektziele

Wichtiger als die Benotung erscheinen mir aber für die Schüler die Reflexion und Verarbeitung des Gelernten bzw. der gemachten Erfahrungen.

Das beinhaltet vor allem.:

Dabei ist es auch wichtig, Fehleinschätzungen der Schüler zu relativieren. So erleben sich sehr selbstkritische Klassen in ihrer Präsentation oftmals als sehr schlecht, was aber dann nicht der Realität entspricht. Es ist wichtig zu lernen, dass bei Präsentationen zwangsläufig immer etwas schiefgeht oder zumindest zu 100% klappt, dass Teilnehmer sich anders verhalten, als dies geplant war, dass sie auch unberechtigte Kritik üben, dass sie um ihre Teilnahme an der Präsentation herum auch eigene Ziele verfolgen (z.B. ein Schuldnerberater, der meine Schüler stellvertretend für das Fehlverhalten manchen Banken heftigst kritisiert, obwohl sie sich in ihrer Präsentation eigentlich genau für mehr Ehrlichkeit und Offenheit bei Banken eingesetzt haben... Ein Pressevertreter, der etwas völlig anderes schreibt als man gesagt hat oder zumindest sagen wollte...) usw. Auch dies ist Teil von Projektmanagement, dass man lernt, mit tatsächlichen oder vermeintliche Enttäuschungen klar zu kommen und sein eigenes Handeln und Wirken realistisch einzuschätzen.

Eine solche Selbst- und Fremdevaluation macht den Schülern die gemeinsame erlebte Erfahrung noch einmal bewusst und erleichtert den Transfer auf die nächsten Herausforderungen.

Ich hatte bei allen Projekten in den letzten Jahren stets zwei Projektziele, die einfach evaluiert werden können:
a) Projektwebsite auf Seite 1 bei Google unter einem vermarktungsfähigen und/oder verbreiteten Suchbegriff
b) mindestens ein Artikel über das Projekt in einer lokalen Tageszeitung.

Dazu können, je nach Projektinhalt, weitere operationalisierbare Projektziele kommen:
c) eine gute Projektpräsentation vor geladenen Gästen (u.U. gemessen mit einem Teilnehmerfeedback)
d) eine bestimmte Aktion (Stand in der Innenstadt, Unterschriftensammlung, Erprobung eines Lernzirkels mit anderen Schülern o.Ä.)
e) ein bestimmtes Werk (Video, Manuskript, Broschüre, Businessplan, Website o.Ä.).

Der Zwang, das Projektergebnis (Dokumentation, Bericht, Website, Video etc.) endgültig für die Öffentlichkeit fertigzustellen (Schulleiter, Ausbilder, Eltern usw.) verdeutlicht noch einmal, dass es sich nicht um eine folgenlose Spielerei, sondern um die Fertigstellung eines wirklichen Produktes handelt, auf das man dann auch stolz sein kann

Da das Nacharbeiten des Projektes natürlich in der Regel mühsam ist, können zwei Gedanken hilfreich sein: 

Noch besser ist es, wenn man die "Nachbereitung" nicht als lästiges Projektanhängsel sieht, sondern die Nachbereitung in Form der Erstellung einer Projektwebsite in das Projekt integriert. Die Erstellung der Website mittels Fotos, Videos und Texten wird von den Schülern dann nicht als "Nacharbeit", sondern als wichtiger Projektbestandteil und weitere Projekthöhepunkt gesehen. An der Erstellung der Projektwebsite arbeiten i.d.R. alle Schüler mit Begeisterung mit, da diese dann ja Freunden, Eltern, Ausbildern u.a. voll Stolz gezeigt werden kann. 

Nachhaltigkeit

Anzustreben ist auch, dass das Projekt keine Eintagsfliege bleibt, sondern sich aus dem Projekt weitere Anschlussprojekte und Folgeprojekte ergeben und dass das Projektergebnis zukünftig in den normalen Unterricht integriert werden kann.  Vgl. hierzu die zwei Projekte Nachhaltige Geldanlagen und Projekt WEISSER RING.

Wirksamkeit

Falls man mit dem Projekt bei Außenstehenden etwas bewirken möchte (z.B. ein Nachdenken, eine Einstellungs- oder gar eine Verhaltensänderung), dann wäre es natürlich ideal, im Anschluss an das Projekt (z.B. mit einer zweiten Projetgruppe) die Wirkung auf die Adressaten zu messen. Dies ist natürlich sehr schwer.

Vgl. hierzu die Messung der Projektwirksamkeit beim Projekt WEISSER RING

Begriffsklärung und praktische Anwendung: Evaluation, Nachhaltigkeit und Wirksamkeit von Projekten 


                            Evaluation_Dimensionen_klein.jpg (8974 Byte)

 

Empfehlungen zur Projektevaluation

 

Schulische Projektarbeit sollte neben der Präsentation und Veröffentlichung des Projektergebnisses auch immer das kritische Hinterfragen des Erreichten versuchen.

 

Eine solche Evaluation könnte im Idealfall drei Dimensionen beinhalten:

 

1.       Projekterfolg: Hat das Projekt seine selbst gesteckten Ziele erreicht? Wenn nicht, warum nicht?

2.       Projektwirksamkeit: Hat das Projekt etwas bewirkt? Haben sich das Wissen, die Einstellungen und das Verhalten der Projektadressaten zum Positiven verändert?

3.       Projektnachhaltigkeit: Hat das Projekt sein Wissen und seinen Erfahrungsschatz an andere Menschen weiter gegeben? Haben sich aus dem Projekt weitere Projekte entwickelt? Arbeiten spätere Schülergenerationen mit den Projektergebnissen?

 

Wichtig dabei ist, die späteren Evaluationsschritte von Anfang an in die Projektplanung und –umsetzung einbeziehen. Geschieht dies erst im Nachhinein, werden diese Arbeiten als überflüssige Belastungen empfunden und nur widerwillig ausgeführt. Die Evaluation wird dann nur pro forma durchgeführt oder gänzlich scheitern.

 


Warnung

Dem Zeitgeist entsprechend werden alle Projekte eine Riesenerfolg. Andere "Erfolgsmeldungen" sind in der Regel von den vorgesetzten Personen und Dienststellen auch nicht erwünscht. Selbstkritische Evaluationsergebnisse und Misserfolge - aus denen man dann lernen könnte - sind daher im Netz kaum zu finden. Lassen Sie sich von diesen scheinbaren Erfolgsmeldungen 'der Konkurrenz' also nicht verunsichern. Höhen und Tiefen in der Projektarbeit, zumal mit Schülern, sind völlig normal.

Und wie bei allen Unternehmungen mit anderen Menschen liegen die Probleme vielfach in banalen, aber doch so komplizierten Schwierigkeiten menschlichen Verhaltens und zwischenmenschlicher Kommunikation: ein Schüler arbeitet überhaupt nicht mit, zwei Schüler verstecken sich nur in ihrer Gruppe, Mitglieder einer Gruppe streiten, die Gruppen sprechen nicht miteinander, Schüler lassen sich von der Projektleitung nichts sagen usw. usf. Das sind die echten Probleme schulischer Projektarbeit, insbesondere dann, wenn es sich nicht um die gymnasiale Obestufe oder Bankkaufleute handelt, sondern um Großhandelskaufleute, Realschüler, Hauptschul- oder Arbeitslosenklassen.

Eine nette Abwechslung von den vielen 'Projekterfolgen'  ist z.B. das Projekt "Jobcon", bei dem nicht nur vieles schief ging, sondern das letztlich auch scheiterte, dessen Verlauf und Scheitern aber ungewöhnlich offen dokumentiert wurde. Die Internetseite sprengt zwar alle ästhetischen Kriterien, ist aber als ungeschminktes Projekttagebuch spannend und beeindruckend.
Vgl. http://www.kubiss.de/bildung/projekte/schb_netz/b4_projekte/schueler/lehrstellen_2005/


Planspiele oder andere Schulveranstaltungen als Projekt

Auch Planspiele (z.B. sehr gute Angebote der Friedrich-Ebert-Stiftung) sollte man als Projekt organisieren. Die Projektarbeit beinhaltet dann die Vorbereitung, die Begleitung und die Umsetzung des Planspieles in eine Veröffentlichung, am Besten in eine Website. Nur so werden Planspiele etwas nachhaltiger. Es kann ja nicht Sinn der Sache sein, dass externe Teamer in die Schule 'einfliegen', dort ein, zwei oder drei Tage 'herumwirbeln', und dass dann alles vergessen ist und man nahtlos mit dem normalen Unterricht weitermacht.

Vorbereitung und Begleitung:

Bei der Umsetzung der Materialen in eine Website sollte man die Arbeiten noch stärker aufteilen:

Entscheidend dabei ist, dass jeder Schüler genau weiß, was er wie bis wann zu tun hat, was die anderen machen, was das Endergebnis sein soll usw. Ist dies sichergestellt, kann man in kurzer Zeit außerordentlich Ergebnisse erzielen (z.B. Erstellung einer Website in 4 bis 6 Std. mit Schülern, die vorher noch niemals ein Foto oder ein Video bearbeitet oder eine Website geschrieben haben). Bewährt hat sich dabei die Verwendung von Jimdo.com als sehr einfach zu bedienender Online-Webeditor.

Die folgenden Websites entstanden z.B. jeweils an einem einzigen Vormittag, dem zum Projekttag umfunktionierten Wandertag.

Die folgende Website entstand an vier Nachmittagen:

Das Gesagte gilt natürlich analog auch für andere Schulveranstaltungen (Workshops, Klassenfahrten, Schullandheim, Projekttage, Ausstellungen; Verabschiedung des Schulleiters, Elternabende  usw.).

Vgl. auch http://www.politische-bildung-bayern.net/schulprojekte-info-markt-45/957-planspiel-kommunalpolitik


Umfassend dokumentierte Projekte und Projekterfahrungen

Sprungauslösung hier... Wir suchen Lehrstellen!
(Projekt "Jobcon")
Ein umfangreiches Projekt-Tagebuch über alle Höhen und Tiefen eines Ganzjahresprojektes mit einer ganzen Großhandelsklasse, die sich zum Ziel gesetzt hatte, für drei arbeitslose Jugendliche eine Lehrstelle zu finden (Projekttagebuch)
Sprungauslösung hier... Keine Azubis für Umicore? Eine projektähnliche Fallstudie für eine Realschulklasse über die Lehrstellenbewerberauswahl in einem mittelständischen Unternehmen (umfangreiche theoretische Darstellung)
Sprungauslösung hier... Erfolgsgeschichte EQJ? Einstiegsqualifizierung (EQJ) als Weg aus der Jugendarbeitslosigkeit? Selbstdarstellung einer EQJ-Klasse (Arbeitslosenklasse, die ein Betriebspraktikum absolviert), ihrer Betriebe und Erfahrungen (Schülerpräsentation)
Sprungauslösung hier... Wege aus der Schuldenfalle Ganzjahresprojekt mit einer Freiwilligengrupe von Bankazubis über die Verschuldung von Jugendlichen (umfangreiche Projektdokumentation und Schülerpräsentation)
Sprungauslösung hier... Der Landtag sind wir! Zweitägiges Planspiel mit zwei Bankfachklassen (Dokumentation)
Sprungauslösung hier... Auslaufmodell Demokratie? Ganzjahresprojekt mit einer Freiwilligengrupe von Bankazubis, Befragung von 600 Schülern zur Demokratieverdrossenheit von Jugendlichen sowie Durchführung eines "Demokratielabors"   (Befragungsauswertung und Projektdokumentation)
Sprungauslösung hier... Anlage-Coach.de Ganzjahresprojekt mit einer Freiwilligengrupe von Bankazubis, Entwicklung einer Internetplattform für Geldanleger ohne besondere Finanzkenntnisse (Anlegertest und umfassende Infos in Text, Bild und Ton) // TheoPrax-Preis 2010 der deutschen Fraunhofer Institute + Innoward 2012 (Bildungspreis der deutschen Versicherungswirtschaft, 2. Platz im Bereich Berufliche Erstausbildung)
Sprungauslösung hier... Investors Lounge für Senioren 2011 Ganzjahresprojekt mit einer Bankfachklasse, Konzipierung und Durchführung einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Börsengruppe des Computerclub Nürnberg 50plus (Erfahrungsaustausch über Geldanlagen und Kundenbehandlung in Banken)
Sprungauslösung hier... Planspiel Kommunalpolitik 3-tägiges Planspiel in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Stadtrat und Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg; Vor- und Nachbereitung nebst Dokumentation im Rahmen eines dreiwöchentlichen Internet-Projektes mit einer Bankfachklasse
Sprungauslösung hier... Videowettbewerb "Netzchecker" Organisation eines Videowettbewerbs zu den Gefahren im Internet - für Schüler/innen ab der 5. Jahrgangsstufe (Ganzjahresprojekt mit einer Bankfachklasse)
Sprungauslösung hier... Lernzirkel "Netzchecker" Entwicklung eines Lernzirkels zu Gefahren in sozialen Netzwerken (sieben Lernstationen mit Abschlusstest, auch als verkürzte Online-Version verfügbar / einmonatiges Projekt mit einer Bankfachklasse auf der Basis einer Anregung auf Lehrer-Online)
Sprungauslösung hier... Fremdbild von Banken Emprirische Untersuchung über die öffentliche Wahrnehmung der Ausbildungsbetriebe der Schüler durch potentielle Geldanleger (4-Wochen-Projekt mit einer Bankfachklasse)
Sprungauslösung hier... Investors Lounge für Senioren 2012 Zweite Veranstaltung einer Bankfachklasse mit der Börsengruppe des Computerclubs Nürnberg 50plus (Gedankenaustausch über seniorengerechte Geldanlagen und Beratung)
Sprungauslösung hier... "Projekt Finanzkrise" Dokumentation des zweitägigigen "Planspiels Finanzkrise", das in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Regensburg und Planpolitik Berlin durchgeführt wurde
Sprungauslösung hier... Projekt "Hilfe für die Helfer" Entwicklung eines Jugendkonzeptes für den "WEISSEN RING e.V.", Kreisverband Nürnberg und Nürnberger Land  (Ganzjahresprojekt mit einer Bankfachklasse) - mit ausführlichen Empfehlungen für Lehrkräfte zur Abwicklung von schulischen Großprojekten und zur Benotung von Projektleistungen der Schüler
Sprungauslösung hier Projekt "Nachhaltige Geldanlagen" + "Investors Lounge für Senioren 2013" + "Nachhaltigkeitscheck von Geldanlagen" Erarbeitung eines Kriterienkatalogs und Beurteilungssystems für die Nachhaltigkeit von Geldanlagen + Arbeitsanweisung für Schüler zum "Nachhaltigkeitscheck" von beliebigen Geldanlagen + "Azubi-Senioren-Rating" als neues Veranstaltungsformat für das 3. Treffen einer Bankfachklasse mit der Börsengruppe des "Computerclubs Nürnberg 50+"    
Sprungauslösung hier... "Flucht der Bankazubis?" Untersuchung zum Verbleib der Bankazubis nach Ausbildungsende, ihren Abwanderungsgründen und Bleibemotivationen (Onlinebefragungen, 2-Monats-Projekt mit einer Bankfachklasse)
Sprungauslösung hier... Schülerbefragung zu Präventionsfilmen Schülerbefragung zur Eignung von Präventionsfilmen des WEISSEN RING e.V. für Jugendliche (Onlinebefragung, 2-Monatsprojekt mit einer Bankfachklasse)
Sprungauslösung hier... Untersuchung zur Wirksamkeit von  Schulprojekten Bewirken Schulprojekte bzw. Schülerprojekte bei ihren Adressaten eigentlich irgend etwas - oder sind sie in Wahrheit völlig wirkungslos? (Onlinebefragung der Teilnehmer/innen des Vorjahresprojektes "Hilfe für die Helfer", 3-Monats-Projekt mit einer Bankfachklasse)
Sprungauslösung hier... Investors Lounge für Senioren 2014 Vierte Veranstaltung einer Bankfachklasse mit der Börsengruppe des Computerclubs Nürnberg 50plus (Gedankenaustausch über seniorengerechte Geldanlage, dieses Mal zum Thema: "Mehr Börsenerfolg durch Schwarmintelligenz?")    
Sprungauslösung hier... Schülerbefragung zu Cybermobbing Befragung von 331 Schülern bezüglich Cybermobbing an unserer Schule (Onlinebefragung, 2-Monats-Projekt mit einer Bankfachklasse)
Sprungauslösung hier... Anti-Mobbing-Film selbst gedrehter Videoclip zur Sensibilisierung gegen Mobbing und Cybermobbing an Schulen (Schülerwunsch, 2-Monats-Projekt mit einer Bankfachklasse)
     
     
     
     

Alle Projekte wurden mit ganzen Klassen oder vergleichbaren Gruppengrößen von Freiwilligen durchgeführt. In einigen Fällen wurden für Einzelaufgaben auch noch weitere Klassen hinzugezogen.


Auszeichnungen

 

 ac_makingof_theoprax_urkunde_800.jpg (159015 Byte)ac_projektgruppe_foto_SSL26187.JPG (50528 Byte)

Nähere Infos unter: http://www.theo-prax.de/theoprax-preis/preistraeger-2010.html

 

 

Innoward_Urkunde_500.jpg (13055 Byte) Innoward_B4_klein_500.jpg (42021 Byte)

 

Innoward 2012 für Berufsschule 4 Nürnberg

Knappe Entscheidung – auf fremdem Terrain gut behauptet

 

Die Projektgruppe "Anlage-Coach.de" hat bei dem renommierten "Innoward-Bildungspreis" der deutschen Versicherungswirtschaft in der Dortmunder Westfalenhalle den 2. Platz im Bereich Berufliche Erstausbildung erreicht. Bei der durch das Publikumsvoting der Teilnehmer auf dem Bildungskongress 2012 bis zuletzt spannenden Preisverleihung fehlten den Bankazubis der B4 am Abend des 25.09. nur 5 Stimmen zum Sieg, und das gegen 17 konkurrierende Projekte von großen und bekannten Versicherungsunternehmen. Darüber hinaus erfuhren die Projektteilnehmer auf dem „feindlichen“ Terrain der Versicherer viel Lob und Anerkennung.

 

"Anlage-Coach.de" ist eine Website für Geldanleger ohne besondere Finanzkenntnisse, die bereits in der Vergangenheit einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Die von 23 Bankazubis der B4 erstellte Internetplattform wird inzwischen auch an vielen Schulen und in der innerbetrieblichen Ausbildung von Bank- und Versicherungskaufleuten eingesetzt. Für Ausbilder und Lehrer stehen fertige Unterrichtseinheiten zum Download bereit. Die Website ist frei zugänglich, werbefrei und neutral. (Quelle: http://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_33065.html)

 

Nähere Infos unter: https://versicherungsakademie.bwv.de/uploads/tx_sgbwvdownloads/InnoWard12_Sieger_Innen_09.pdf

 


Literaturempfehlungen:

Linkempfehlung:

       Dr. Peter Kührt - Berufsschule 4 Nürnberg (2012) Dr. Peter Kührt - Berufsschule 4 Nürnberg (2009) Jedes Projekt ist ein Abenteuer - auch Sie werden nicht selten um den Fortgang "Ihres" Projektes bangen...

 

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