Projekt, Projektmethode, Projektarbeit, Projektunterricht, Unterrichtsprojekt, P-Seminar - Handreichungen, Konzepte, Tipps und Empfehlungen für Lehrkräfte


Abstract: Dies ist eine konkrete Handlungsanleitungsanleitung für Lehrkräfte und den Projektunterricht an Wirtschafsschulen, Realschulen, Berufsschulen und Gymnasien. Die Ausführungen resultieren aus den Erfahrungen mehrjähriger Projektversuche mit kleinen (mehrere Unterrichtsstunden) und großen (mehrere Unterrichtswochen und ganzjährig) Projekten.

Die Projektmethode ist vermutlich die Unterrichtsmethode, die am weitestgehenden auf Schülerselbsttätigkeit und Eigenverantwortung ausgerichtet ist.

 

Immer mehr Schulen und Lehrkräfte wenden sich dieser Variante des selbst gesteuerten und selbst entdeckenden Lernens zu.

Sogar immer mehr Lehrpläne integrieren die Projektarbeit in den normalen Unterricht. So wurde an Bayerischen Wirtschaftsschulen die Projektarbeit als eigenständiges Fach eingeführt. Bei Fachoberschulen ist in der 12. Klasse zumindest ein Projekt obligatorisch. Andere Schularten wie Gymnasien oder Realschulen werden mit Sicherheit folgen. Projektarbeit und Projektmanagement sind derzeit pädagogisch en vogue. Der Trend ist derzeit unumkehrbar.

Um was geht es dabei - und wie kann man diese Unterrichtsform als Lehrkraft nutzen?

Projektarbeit ist nicht nur herkömmliche Gruppenarbeit, es ist viel mehr!

Projektarbeit ist das selbstständige Bearbeiten einer Aufgabe oder eines Problems durch eine Gruppe. Das Projekt reicht von der Planung über die Durchführung bis zur Realisierung und Präsentation des Ergebnisses.

Werden Projekte in der Schule durchgeführt, kann das Themenfeld, aus dem sich die Aufgabenstellung ergibt wird, unter Umständen sogar von der Lerngruppe selbst ausgewählt werden. Im Unternehmen richten sich Projekte zwangsläufig auf die Bewältigung bestimmter technisch-organisatorischer Problemstellungen (Vorbereitung neuer Arbeitsverfahren, Planung eines neuen Produkts, Marketingkonzepte, Krisenbewältigung usw.).

Je nach Umfang der Projektaufgabe gliedern sich Projekte in mehrere Projektphasen:

1. Phase: Einstiegsphase mit der Formulierung der konkreten Projektaufgabe

2. Phase: Vorbereitungsphase mit der sachlichen und zeitlichen Gliederung des Problemlösungsvorhabens und der Bildung von Arbeitsgruppen

3. Phase: Zentrale und dezentrale Planungsphase für die einzelnen Teilschritte und die Entscheidung für einen Lösungsweg

4. Phase: Zentrale und dezentrale Ausführungsphase

5. Phase: Auswertungsphase und Kontrolle

6. Phase: Ergebnispräsentation

Bei umfangreicheren Projekten ist es vielfach nötig, die Phasen 3 bis 6 innerhalb der Projektgruppen mehrmals zu durchlaufen, wenn die Projektgruppe nicht bereits beim ersten Versuch eine befriedigende Lösung  findet. Erst dann sollte das Projektergebnis dem externen Auftraggeber präsentiert werden. Externer Auftraggeber kann im Idealfall ein Unternehmen (vgl. TheoPrax), notfalls auch eine andere Klasse oder die Schulleitung sein. Im Normalfall wird die Lehrkraft als Auftraggeber fungieren und mit der Klasse einen Projektvertrag abschließen, in dem Problemstellung und Zeitvorgabe exakt beschrieben sind.

Selbstverständlich sind auch kleinere Projekte (mehrere Projekte in einer Klasse mit zeitlich begrenzten Projektaufgaben) denkbar.

Zur Kontrolle des Projektfortschritts dienen so genannten „Meilenstein-Sitzungen“, auf denen die Teilergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen vorgestellt und diskutiert werden, bevor man das weitere Vorgehen im Projekt beschließt.

Wesentlichstes Merkmal der Projektmethode ist die Projektsteuerung durch die Projektteilnehmer. Dazu muss eine Leitungs- oder Steuerungsgruppe ausgewählt werden, die den Projektfortschritt überwacht und beeinflusst. Ihr obliegt insbesondere das Zeitmanagement für das Gesamtprojekt und die Koordination der Projektgruppen im Hinblick auf das gemeinsame Arbeitsergebnis.

Die Projektsteuerung auch Projektleitung oder Projektmanagement ist das eigentliche Herzstück der Projektarbeit.

Wie bringe ich andere Menschen, hier mein Mitschüler, dazu,

  • etwas Beschlossenes tatsächlich auch zu tun?
  • etwas innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu tun?
  • für ihre Arbeit und Aufgabe Verantwortung zu unternehmen?
  • rechtzeitig fertig zu werden?
  • innerhalb der Gruppen mit einander zu sprechen, zusammenzuarbeiten, sich nicht zu streiten oder Streitigkeiten zumindest zurückzustellen?
  • andere Arbeitsgruppen über Beschlüsse der eigenen Gruppe zumindest zu informieren, sich mit anderen Gruppen abzusprechen oder gar gemeinsam Beschlüsse zu fällen?
  • die Aktivitäten der anderen Arbeitsgruppen bei den eigenen Arbeiten und Planungen zu berücksichtigen?
  • etwas zu tun, was die Leitungsgruppe beschlossen hat u. v. m.

Projektmanagement ist etwas, was schon viele Erwachsene im Betrieb und im Privatleben vor große Herausforderungen stellt und oftmals scheitern lässt, noch größer ist die Herausforderung für Jugendliche und Schüler, vor allem beim ersten richtigen Projekt, für das sie selbst verantwortlich sind.

Aber auch wenn das Projekt erst nach vielen Fehlschlägen doch noch gelingt oder wenn es überhaupt nicht gelingt, es ist auf jeden Fall für die aktiv Mitwirkenden ein immenser Gewinn an Lebenserfahrung, den man sonst nirgendwo in der Schule erwerben kann (Vgl. z.B. das gescheiterte Projekt "Jobcon" in der Linkliste!).

Vielfach ist es sinnvoll, auch eine so genannte Dokumentationsgruppe einzurichten, die das Layout der Gesamtpräsentation festlegt, die Beiträge der einzelnen Arbeitgruppen in die Präsentation einbindet und die Präsentation fertig stellt. Zudem ist sie für das Dokumentieren der Projektarbeit selbst zuständig (digitale Fotos von Gruppenmitgliedern und Plakaten, Aufnehmen von Redebeiträgen usw.).

Vorsicht: Hier ist es entscheidend, dass die Doku-Gruppe ihre Arbeit möglichst früh beginnt, ein Musterlayout entwirft und dieses Musterlayout allen anderen Arbeitsgruppen zur Verfügung stellt, damit sie die Teil-Arbeiten am Ende rasch zu einer Gesamtpräsentation vereinigen kann.

Wartet die Doku-Gruppe bis zum Ende, um dann  aus den Ergebnissen der AGs eine Gesamtpräsentation zu erstellen, wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit an den Zeitvorgaben scheitern.

Jedes "richtige" Projekt hat also in etwa folgende Organisationsstruktur:

Ein Projekt ist somit ein konkretes, möglichst an realen Problemstellungen ausgerichtetes Lernunternehmen, das eine Gruppe aushandelt, plant, anpackt, durchhält oder auch abbricht. Für das Projektergebnis selbst ist alleine die Projektgruppe selbst verantwortlich.

Die Lehrkraft hat hierbei nur beratende und unterstützende Funktion, sie wirkt bestenfalls nur im Hintergrund.

Das ist in der schulischen Realität allerdings leichter gesagt als getan....

Natürlich muss man als Lehrkraft immer mehr oder weniger behutsam im Hintergrund die Fäden ziehen, Tipps geben, Vorschläge machen, Rat erteilen, Entscheidungen herbeiführen, motivieren u. v. m.

Wichtig ist vor allem, der Leitungsgruppe und der Doku-Gruppe helfend und beratend zur Seite zu stehen. In der Regel entscheidet die Leitungsgruppe, ob ein Projekt erfolgreich ist oder nicht.

Daher ist die Zusammensetzung der Leitungsgruppe und der Doku-Gruppe entscheidend.

Der Leitungsgruppe müssen Personen angehören, die einfallsreich und durchsetzungsfähig sind, Power haben und sich etwas trauen, die aber auch von ihren Mitschülern anerkannt und in der Lage sind, mit den anderen Arbeitsgruppen zu reden; wenn die Leitungsgruppe auch die Kassenverwaltung macht, kann auch ein etwas stillerer, aber arbeitsamer und gewissenhafter Schüler durchaus wertvoll sein.

Für die Doku-Gruppe sollte man auf keinen Fall nur die Leute auswählen, die sich für die größten EDV-Experten halten! Word, Excel, PowerPoint und einfache Internetseiten schreiben kann jeder, zumindest aber schnell lernen. Wichtiger sind Einfallsreichtum und Teamfähigkeit, um sich auf ein Muster-Layout zu einigen, systematisches Denken und Gewissenhaftigkeit, um schon frühzeitig die Gesamtpräsentation zu planen, genaue Dateibezeichnungen festzulegen und auch einzuhalten, bei Internetseiten die Rechte einzuholen usw., sowie Kommunikationsfähigkeit, um mit allen anderen Arbeitsgruppen zusammenarbeiten zu können. Ein Fotograf mit Geschmack wäre auch nicht zu verachten. 

 

Und wie im wirklichen Leben sind es vor allem das menschliche Miteinander, das Projektarbeit meist nicht unproblematisch verlaufen lässt:
  • Schüler A drückt sich in seiner Gruppe vor jeder Arbeit
  • die Schülerin B kann nicht mit C und will in eine andere Gruppe
  • die Schüler D und E machen etwas, verraten aber keinem, was sie machen
  • nur der Schüler F sitzt immer am Rechner, die anderen nur daneben und schauen zu
  • Schülerin G dominiert in ihrer Gruppe, die anderen haben bald keine Lust mehr; G meint aber, wenn sie es nicht mache...
  • die Schüler H und I haben absolut keine Einfälle und kommen nicht in die Gänge, wollen sich aber von der Leitungsgruppe nichts sagen lassen
  • K traut sind nicht, einen Vortrag vor fremden Leuten zu halten
  • L tönt großspurig herum, was er in PowerPoint alles könne, bringt aber seit Wochen nichts zuwege
  • Schüler M ist in der Leitungsgruppe überfordert und resigniert, weil er es nicht schafft, von den anderen Arbeitsgruppen akzeptiert zu werden ("Die machen nicht, was ich sage")
    usw.

Wenn es die Leitungsgruppe nicht schafft, muss hier der Lehrer im Hintergrund helfend und steuernd tätig werden, um die Realisierung des Projektes nicht zu gefährden. Vielfach sind hierzu die Neubildung von Arbeitsgruppen und das ausdauernde Coaching von Einzelpersonen oder einzelnen Arbeitsgruppen erforderlich. Oftmals geht es aber auch nicht ohne Zwang: "Sie stellen sich jetzt vor die Klasse und beginnen mit Ihrer Präsentation!", "Nächste Woche will ich von euerer Gruppe ein Konzept sehen!" etc.

Im Erfolgsfall muss das Projekt zu einem konkreten Ergebnis führen, das dem Projektauftraggeber vorgestellt und übergeben werden kann. Noch besser wäre es, etwas auch zu realisieren (z.B. einen Pausenverkauf oder einen Ausflug organisieren), aber das ist in der Schule meist nicht möglich.


Wie funktionieren Projektplanung und Projektorganisation nun konkret?

Wir haben eine Frage oder ein Problem - wenn nicht, dann zumindest irgend etwas, das uns interessiert und das wir gerne wissen möchten:

Wenn wir die Ausgangsfrage haben (z.B.: Wie funktioniert eigentlich ein Kanal?), dann müssen wir die Frage präzisieren.

Was interessiert uns besonders? Was müssen wir im einzelnen untersuchen?

Dann müssen wir uns noch entscheiden, welchen Kanal wir untersuchen wollen (z.B. den Rhein-Main-Donau-Kanal) und dann können wir schon unsere Arbeitsgruppen einteilen:

Toll wäre es sicherlich, den Kanal dann auch zu besichtigen (z.B. durch ein Fahrradtour). Für diese Reise müsste man dann noch eine weitere AG gründen (oder man überträgt die Aufgabe den beiden AGs Häfen und Städte).

Vorher soll eine Präsentation vor den Eltern gemacht werden, in der über den Kanal und die Fahrradtour informiert werden soll.

Die organisatorische und zeitliche Struktur des Projekts ist damit weitgehend vorgegeben.

Jetzt brauchen wir noch Freiwillige, die die Aufgaben übernehmen.

Dies sei noch einmal am obigen Organisationsplan verdeutlicht:

Am Anfang muss also festgelegt werden, was man überhaupt machen bzw. untersuchen möchte, was alles dazu notwendig ist, in welcher Reihenfolge es geschehen muss und wie lange man dazu brauchen darf. Erst dann kann man in der Regel auch festlegen, wer was macht und wer mit wem zusammenarbeitet.

Am Besten macht man dies mit einem oder mehreren Tafelbildern, man kann aber auch Wandzeitungen oder Excel-Tabellen dafür verwenden.

Ein Beispiel für einen Organisationsplan (noch ohne personelle Besetzung):

Std. / Wochen Leitungsgruppe (AG 8) Dokumentationsgruppe (AG7) Diverse Arbeitsgruppen (AG 1 bis AG 6)
1

Problemstellung

2

Ideensammlung

3

Aufgabengliederung und Gruppenbildung

4 Arbeitsplanung Arbeitsplanung Arbeitsplanung
5 Koordination Idee Layout Recherche
6 Koordination Idee Verlinkung Recherche
7 Planung Präsentation Erste Musterseiten Erste Entwürfe
8 Koordination Kontakt mit Arbeitsgruppen Gruppendiskussion
9 Zeitmanagement Überarbeitung Ausformulierte Entwürfe
10 Planung Meilenstein / Koordination Fertige Musterseiten für Arbeitsgruppen Ausformulierte Entwürfe
11

Meilensteinsitzung

12 Koordination Präsentationserstellung Nachbearbeitung
13 Zeitmanagement Präsentationserstellung Nachbearbeitung
14 Test Präsentationsentwurf Präsentationserstellung / erster Test Transfer in Musterseiten
15 Planung Ablauf Präsentation Präsentationserstellung / letzter Test Transfer in Musterseiten
16

Präsentation

17 Reisevorbereitungen
18 Fahrradtour
19 Zusammenstellen und Auswerten der Fotos von der Fahrradtour
20 Fotoabend, Nachbesprechung und Projektkritik

Projektstart

Und wie kann es losgehen?

Am Besten beginnt man mit einem Projekttag oder -nachmittag, in der das Projekt genau festgelegt, organisiert und geplant werden.

Projektphase: Initiierung

·        Projektidee

·        Projektumfeld

·        Einbindung in die Trägerstrategie

·        Bildung des Projektteams

Projektphase: Definition

·        Projektauftrag (Lastenheft)

·        Zielkatalog

·        Lösungskonzeption

·        Vorläufige Projektorganisation / Gruppenbildung

·        Informationsfluss / Dokumentation

Zeitbedarf: 2 bis 4 Tage

Wenn sich die Schüler noch nicht kennen, ist der Projektstart noch zeitaufwendiger. Dazu benötigt man meist zwei ganze Tage.

Ein konkretes Beispiel für den Projektbeginn mit einer Schülergruppe, die sich nicht kennt, zeigen die beiden folgenden Tagesordnungen: (vgl. Projekt Schuldenfalle)

Erster Projekttag

9.30 Einstieg und Initiierung

·        Kennen lernen der Teilnehmer/innen

·        Interessen der Teilnehmer/innen

·        Erarbeiten der Problemsituation anhand von
Materialien in Gruppen

·        Aussprache und erste Anregungen

·        Präzisieren der Projektidee

·        Klären des Projektumfeldes und Einbindung in
die Trägerstrategie (Schule, KI, Sonstige)

14.00 Projektmethode und Teambildung

·        Projektmethode und Projektstruktur

·        Wohin wollen wir? Wie wollen wir diese Ziele / 
dieses Ziel erreichen?

·        Erste Ziele und Arbeitsschwerpunkte

·        Vorläufige allgemeine Projektplanung

·        Bildung der Projektteams inklusive Klärung von
Projektsteuerung, Informationsfluss und Dokumentation

 

Zweiter Projekttag

9.30 Projektgruppen: Selbstfindung und Aufgabendefinition

·        Kennen lernen und Interne Organisation

·        Planung der Projektkosten und der Mittelbeschaffung, -verwaltung sowie -bereitstellung

·        Subziele und Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe

·        Bearbeiten der Teil-Aufgabe

·        Erste Fragen / Hypothesen / Lösungen

·        Diskussion der ersten Arbeitsergebnisse

·        Vorschläge für das Gesamtprojekt

14.00 Plenum: Projektdefinition und Festlegung der Subziele

·        Erste Ergebnisse und Vorschläge der Projektgruppen

·        Aussprache

·        Einigung auf Projektziele und Projektaufgaben

·        Endgültige Festlegung des Projektauftrages („Lastenheft“ bzw. Vertrag mit Auftraggeber)

·        Endgültiger Aufgaben-, Hypothesen und Zielkatalog („Lösungskonzeption“)

·        Gemeinsame Festlegung eines Zeitrahmens

Unter Umständen können für diese Projektschritte auch drei (oder vier) Tage erforderlich sein.

Danach können sich die Arbeitsgruppen konstituieren und die konkrete Projektarbeit kann beginnen...


Was ist das Entscheidende für die Schüler?

Was ist das Entscheidende für den Lehrer?


Projektmanagement - kurz und knackig:


Die leidige Frage der Noten:

Es gibt inzwischen zahlreiche Vorschläge, wie man Projektarbeit bewerten kann. 

Ich würde bei einfachen Projekten zunächst auch mit einem einfachen Verfahren beginnen, das sich auf die Präsentation bezieht, und z.B. drei Noten vergeben:

Relativ einfach ist auch die Bewertung eines Projekttagebuchs, Projektberichts oder der Projektmappe bei Projektende.

Selbstverständlich kann man später die Bewertung dann noch ausweiten (Einschätzung der Gruppenarbeit in der jeweiligen Gruppe durch den Lehrer, die Gruppe selbst und die anderen Gruppen; Systematisierung durch Beobachtungsbögen usw.).

Entscheidend scheinen mir dabei zwei Dinge zu sein:


Wichtiger als die Benotung scheinen mir aber für die Schüler die Reflexion und Verarbeitung des Gelernten zu sein:

Eine solche Selbst- und Fremdevaluation macht den Schülern die gemeinsame erlebte Erfahrung noch einmal bewusst und erleichtert den Transfer auf die nächsten Herausforderungen.

Da das Nacharbeiten des Projektes natürlich in der Regel mühsam ist, können zwei Gedanken hilfreich sein: 


Linkempfehlungen: einige konkrete Beispielprojekte zum Herumstöbern:

Sprungauslösung hier... Wir suchen Lehrstellen!
(Projekt "Jobcon")
Ein umfangreiches Projekt-Tagebuch über alle Höhen und Tiefen eines Ganzjahresprojektes mit einer ganzen Klasse, die sich zum Ziel gesetzt hatte, für drei arbeitslose Jugendliche eine Lehrstelle zu finden (Projekttagebuch)
Sprungauslösung hier... Keine Azubis für Umicore? Eine projektähnliche Fallstudie für eine ganze Klasse und mehrere Projekttage über die Lehrstellenbewerberauswahl in einem mittelständischen Unternehmen (umfangreiche theoretische Darstellung)
Sprungauslösung hier... Erfolgsgeschichte EQJ? Einstiegsqualifizierung (EQJ) als Weg aus der Jugendarbeitslosigkeit? Selbstdarstellung einer EQJ-Klasse (Arbeitslosenklasse, die ein Betriebspraktikum absolviert), ihrer Betriebe und Erfahrungen (Schülerpräsentation)
Sprungauslösung hier... Wege aus der Schuldenfalle Ganzjahresprojekt mit einer größeren Schülergruppe über die Verschuldung von Jugendlichen (umfangreiche Projektdokumentation und Schülerpräsentation)
Sprungauslösung hier... Anlagealternativen für Azubis Halbjahresprojekt mit einer Klasse zu Sparalternativen für Jugendliche bzw. zur Notwendigkeit eines Vermögensaufbaus  (Schülerpräsentation)
Sprungauslösung hier... Der Landtag sind wir! Zweitägiges Planspiel mit zwei Klassen von Bankkaufleuten (Dokumentation)
Sprungauslösung hier... Auslaufmodell Demokratie? Ganzjahresprojekt mit einer Projektgruppe, Befragung von Schülern zur Demokratieverdrossenheit deutscher Jugendlicher,  Planspiel "Demokratielabor"   (Befragungsauswertung und Projektdokumentation)

Buchempfehlungen:

Linkempfehlung:

        Dr. Peter Kührt - Berufsschule 4 Nürnberg (2009) Jedes Projekt ist ein Abenteuer - auch Sie werden nicht selten um den Fortgang Ihres Projektes bangen...

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